Allgemeine Orthopädie

In der Orthopädischen Praxis Dr. Gerhard Fischer wird das gesamte Spektrum orthopädisch -“konservativer” Behandlungsmethoden angeboten.

Fachspezifische Diagnostik des Bewegungssystems unter Einbeziehung bildgebender Verfahren (Sonographie – Röntgen – Kernspintomographie)

  • Fachspezifische Diagnostik des Bewegungssystems unter Einbeziehung bildgebender Verfahren (Sonographie – Röntgen – Kernspintomographie)
  • Spezielle Injektionstherapie, Neuraltherapie, Akupunktur, Stoßwellentherapie
  • Chirotherapie, Atlastherapie nach Arlen
  • Kinderorthopädie, Sonographie der Säuglingshüften
  • Sportmedizin
  • Behandlung von allgemeinen Verletzungen.
  • Orthopädische Schuhversorgung, Schuheinlagen, spezielle orthopädietechnische Beratung durch Orthopädietechnikmeister.

Bandscheibenbehandlung

  • Akute und chronische Rückenbeschwerden sind überwiegend auf degenerative Veränderungen der Wirbelsäule oder Verlegung von Bandscheibenmaterial mit Kontakt zum entsprechenden Nervenwurzelabgang zurückzuführen.
  • Je nach Ausmaß der Nervenkompression entstehen Schmerzausstrahlungen in die Extremitäten. Aufgrund schmerzbedingter Fehlhaltung werden zunehmend weitere Anteile des Bewegungssystems miteinbezogen.
  • Eine wesentliche Neuerung in der Behandlung des Bandscheibenvorfalles stellt die von Prof. Krämer an der Universitätsklinik Bochum entwickelte ” schräg – epidural – perineurale Injektion” dar.
  • Hierdurch ist es erstmals möglich, mit einem sehr dünnen, flexiblen “Minikatheter” direkt und schonend an den Bandscheibenvorfall und die hierdurch entzündlich veränderte Nervenwurzel zu gelangen.
  • Der Patient bemerkt lediglich einen oberflächlichen Nadeleinstich. Durch eine Injektionsnadel wird anschließend der hauchdünne, elastische Minikatheter direkt an den entzündlich angeschwollenen Nerv herangeführt.
  • Es genügt die Injektion von wenigen Tropfen Kochsalzlösung, gemischt mit entzündungshemmenden Substanzen, um eine nachweisbare Abschwellung des entzündlichen Nerven- Bandscheiben- oder Narbengewebes zu erreichen.

Aufgrund der raschen Durchführbarkeit in wenigen Minuten kann der Patient sofort aufstehen. Ein Krankenhausaufenthalt ist nicht erforderlich, eine belastende Röntgenbestrahlung entfällt. Ambulante Rehabilitation, selbständige Trainingstherapie und Arbeitsplatzanalyse dienen der weiteren Stabilisierung des Behandlungserfolges.

SCHMERZTHERAPIE

Im Vordergrund der orthopädisch-schmerztherapeutischen Sprechstunde steht das ausführliche Gespräch, um das Ausmaß des Schmerzes zu definieren sowie den Umfang der bisherigen diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen abzuklären. Es folgt eine differenzierte Untersuchung des gesamten Bewegungssystens unter Einbeziehung orthopädischer, manueller und osteopathischer Techniken, sowie die Planung ergänzend fachspezifischer Zusatzuntersuchungen.

In der orthopädisch-schmerztherapeutischen Ambulanz Dr. G. Fischer wird nach den neuesten international wissenschaftlichen Kenntnissen das gesamte Spektrum interventioneller und konservativer Schmerztherapie durchgeführt:

  • Bandscheibenkatheter nach Prof. Dr. Racz (Texas Tech University)
  • Radiofrequenzlaesion (Hitzesone) z.B. an den kleinen Wirbelgelenken
  • Rückenmarksnahe Injektion nach Prof. Krämer (Universität Bochum)
  • Spezielle Injektionsverfahren, Neuraltherapie
  • Akupunktur
  • Spezielle Elektrotherapie (TENS)
  • Entspannungstechniken (Progressive Muskelrelaxation)
  • Atlastherapie nach Arlen
  • Chirotherapie
  • Physiotherapie
  • Stoßwellentherapie
  • Spezielle medikamentöse Therapie, Infusionsbehandlung

Nach den Prinzipien moderner Schmerztherapie sollte es das Ziel sein, rasch – auch unter Einbeziehung z.B. invasiver Injektionstechniken – akute, heftige Schmerzzustände möglichst vollständig zu beseitigen um einer Schmerzchronifizierung vorzubeugen.

Stoßwellentherapie

Die “Extrakorporale Stoßwellentherapie” (ESWT) ist ein neues medizinisches Verfahren zur Behandlung von Erkrankungen des Bewegungsapparates.

Basierend auf zahlreichen Untersuchungen an Universitätskliniken können mit der Stoßwellentherapie folgende Erkrankungen geheilt werden:

  • Tennisellenbogen
  • Golferellenbogen
  • Fersensporn
  • Sehnenentzündung oder Sehnenverkalkung an der Schulter
  • Sehnenansatzentzündung an anderen Körperregionen, z.B.
  • Achillessehnenansatzreizung,
  • Kniescheibenspitzensyndrom,
  • Hüftknochenansatzreizung,
  • Verzögerte Knochenbruchheilung

Eine Stoßwellenbehandlung dauert ca. 30 Minuten.

In sitzender oder liegender Körperposition unter gleichzeitiger exakter Ultraschallkontrolle des erkrankten Bezirkes werden ca. 2000 kurze “Schallimpulse” verabreicht.

  • Die Intensität der Stoßwellen kann je nach Schmerzempfinden verändert werden. Eine spezielle “Narkose” ist nicht erforderlich, wesentliche Nebenwirkungen sind nicht bekannt, es erfolgt keine belastende “Bestrahlung”.
  • Zur Qualitätssicherung wird die Stoßwellentherapie von Orthopäden mit entsprechendem Ausbildungsnachweis (Zertifikat) ausgeführt.

Ein wesentlicher Vorteil dieser Therapie ist, dass bei den genannten Erkrankungen bislang häufig durchgeführte operative Eingriffe oder zeitaufwendige “konservative” Maßnahmen nicht mehr erforderlich sind.

Privatkassen erstatten die Behandlungskosten in der Regel vollständig.

Von gesetzlichen Krankenkassen können die Therapiekosten auf Antrag eines Facharztes mit ESWT-Zertifikat übernommen werden.